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Die Geschichte der Bienen

22. Juli 2020

Im Januar 2019 habe ich das Buch „Die Geschichte des Wassers“ gelesen. Hier findet ihr meine Rezension. Und die letzten Wochen habe ich endlich das Erstlingswerk von Maja Lunde gelesen: Die Geschichte der Bienen. Ich hatte mich ehrlich gesagt lange nicht dran gewagt weil mich „Die Geschichte des Wassers“ so aufgewühlt hatte, und es eigentlich ein schreckliches Buch ist (aber trotzdem lesenswert und schön!). Aber dann hat mich im Frühjahr eine Blog Leserin aus Rottweil angeschrieben und mich gefragt ob sie es ausleihen kann, und mir im Gegenzug angeboten „Die Geschichte der Bienen“ auszuleihen. Und so „musste“ ich es ja jetzt lesen. 🙂

Das Buch besteht auch aus 3 Handlungssträngen in 3 verschiedenen Epochen, die alle mit der Honigbiene zu tun haben. Einmal geht es um William im Jahr 1852 in England, dann um George im Jahr 2007 in den USA und um die junge Chinesin im Jahr 2098. Im Jahr 2098 gibt es auf der Erde kaum noch Insekten und somit gibt es auch weniger Nahrung. In China werden schon seit vielen Jahren Bäume von Hand bestäubt… Ein düsteres, unglaubliches Bild.

Ich fand das Buch nicht so packend und aufwühlend wie „Die Geschichte des Wassers“, und somit auch deutlich weniger „schlimm“ zu lesen. Es ist sehr interessant und ich freu mich, dass ich es ausleihen dufte!

Nachtrag 23.07.2020

Wie passend! Gestern wurde in Baden-Württemberg das neue Naturschutzgesetz verabschiedet, ein Gesetz, dass dem Artenschutz und somit auch der Biene hilft. Konkret geht es darum, dass weniger Pestizide ausgebracht werden, und das Verbot von Schottergärten. Ich freu mich sehr darüber. Das ist definitiv ein Meilenstein in der Geschichte der Bienen!

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Ihr habt keinen Plan

4. Juni 2020

Durch dieses Buch habe ich mich die letzten Monate durchgequält (ich glaub ich hab Ende März angefangen). Und trotzdem empfehle ich es Euch! Eigentlich müsste dieses Buch jeder lesen, der Verantwortung trägt, Politiker, Lehrer, Eltern, Führungskräfte…

Aber es ist harter Tobak. Ich habe mich schwer getan, und zwischendrin auch immer wieder mal was leichtes gelesen um nicht verrückt zu werden.

Das Buch wurde von jungen Menschen geschrieben. Menschen die problemlos das Jahr 2080 erleben können. Und die dort auch noch in Wohlstand, im Frieden, in einer intakten Umwelt leben wollen.

Um das erreichen zu können haben sie 10 Bedingungen formuliert, und diese jeweils mit Ideen zur Umsetzung versehen. Sehr gut recherchiert, teilweise radikal, aufrüttelnd, ehrlich, mit neuem Blick. Absolut lesenswert!

Hier habe ich schon mal aus dem Buch zitiert, ihr werdet in Zukunft noch manchmal Zitate im Blog finden.

Wie immer dürft ihr das Buch gerne ausleihen.

Hier findet ihr einen Trailer der beschreibt um was es im Buch geht.

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Unsere Welt neu denken

22. März 2020

Ich habe die letzten Tage ein gutes Buch gelesen. Ich wurde auf die Autorin Maja Göpel aufmerksam, da sie kürzlich bei Markus Lanz war. Ihren findet den Beitrag hier. Maja Göpel ist eine deutsche Politökonomin, Transformationsforscherin, Expertin für Nachhaltigkeitswissenschaft und die Generalsekretärin des wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderung (Quelle Wikipedia). Sie hat also was zu sagen 🙂

Das Buch ist fachlich fundiert und trotzdem leicht zu lesen. Sie nimmt unsere Lebens- und Wirtschaftsweise unter die Lupe und gibt Ideen weiter wie wir mit der begrenzen Welt umgehen sollten und leben können.  Da das Buch erst 2020 herausgekommen ist nimmt es wirklich auf aktuelle Entwicklungen Bezug.

Ich empfehle dieses Buch somit weiter, und verleihe es gerne (kann es auch verschicken), wobei sich auch der Kauf lohnt!

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Wir sind das Klima!

27. Januar 2020

Ich habe kürzlich dieses Buch gelesen. Es wurde im Spiegel und in der Zeit sehr gelobt, und das Thema hat mich angesprochen. Es geht darum wie unsere Ernährung den Klimawandel beeinflußt.

Der Amerikaner Jonathan Safran Foer hat im Jahr 2009 sein erstes Sachbuch unter dem Titel „Tiere essen“ veröffentlicht. Es setzt sich mit den Problemen der Massentierhaltung auseinander. Ich war ehrlich gesagt nie mutig genug es zu lesen, es muß relativ eklig sein. Ich lese in sozialen Medien aber immer wieder, dass Menschen sagen sie wären wegen dieses Buches Vegetarier geworden.

Nun also das 2. Sachbuch zu diesem Thema. Es ist leicht zu lesen, fast schon in Romanform, und mit wenig Fakten. Grundsätzlich lässt es sich so zusammen fassen: Wir müssen alle zusammenarbeiten um den Klimawandel abwenden zu können. Sein Vorschlag ist, dass wir weniger tierische Produkte essen und dies konkret so tun, dass alle Mahlzeiten vor dem Abendessen vegan sein sollten. Ich halte dies grundsätzlich für einen pragmatischen Vorschlag. Was mich allerdings sehr gewundert hat war, dass der Autor offensichtlich selbst weder Vegetarier ist, noch sich wirklich an seinen Vorschlag hält. Dies hat ihn für mich unglaubwürdig gemacht. Trotzdem ist es ein gutes Buch, das interessante Gesichtspunkt behandelt, und empfehle es deswegen trotzdem weiter!

 

 

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Geschockt!?

13. Januar 2020

Heute zeige ich Euch mal wieder ein Buch, das ich die letzten Wochen gelesen habe. Der als Blogger bekannt gewordene Sascha Lobo  schreibt in seinem Buch „Realitätschock“ über die Veränderungen unserer modernen Welt. Er geht dabei auf die folgenden Aspekte ein: Klima, Migration, Integration, Rechtsruck, China, Künstliche Intelligenz, Gesundheit, Soziale Medien, Wirtschaft und Zukunft.

Ich habe mich mit dem Buch ehrlich gesagt schwer getan. Viele Aspekte waren mir bereits bekannt, werden aber von Sascha Lobo in vielen Schachtelsätzen neu erklärt. Das führte bei mir dazu, dass ich nie richtig in das Buch hineingefunden habe, und selten Lust darauf hatte weiter zu lesen.

Trotzdem verleihe ich das Buch gerne bei Interesse!

 

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The help

13. Dezember 2019

Oh, endlich mal wieder ein schönes Buch. Ein schönes Buch macht für mich aus, dass es zum lachen (oder zumindest zum schmunzeln ist), zum weinen, zum nachdenken ist, und bestenfalls auch noch spannend ist.

All das trifft auf „The help“ zu. Ich habe schon lange mal davon gehört, und habe die DVD schon Jahre zu Hause (und noch nie angeschaut), und kürzlich war das Buch in unserem öffentlichen Bücherregal. Ich habe das Buch verschlungen! Das Buch spielt in den 60er Jahren in Mississippi und wird aus der Ich-Perspektive von 3 verschiedenen Frauen erzählt. 2 davon sind schwarze Hausangestellte, und eine davon ist eine wohlhabende weiße Frau. Diese 3 Frauen, die in 2 verschiedenen Welten leben beginnen gemeinsam gegen Vorurteile und Rassismus zu kämpfen.

Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten, da ich Euch dieses Buch wirklich zum lesen ans Herz lege. Sehr gerne verleihe ich es euch (das hat ja jetzt schon oft super geklappt), gebt mir einfach Bescheid.

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