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Fleisch

27. Mai 2020

Ich finde die momentane Diskussion über die Fleischproduktion gut. Ein Thema das lange verdrängt wurde gerät nun in den Focus.

In einer Studie des Umweltbundesamtes von November 2019, in dem es generell um Ressourcenschonung geht (Link unten) steht dieser kleine Absatz, der es aber in sich hat!

Auch der Strukturwandel in der konventionellen Fleischbranche hin zu einer verstärkten Konzentration hemmt vegetarische Ernährung durch günstige Preise und hohe Verfügbarkeit von Fleischprodukten (Clausen/Mathes 2017: 8, 31). Soziale und Umweltkosten (wie hoher Nährstoffüberschüsse in Luft, Gewässern und Böden, hohe Konzentration von Antibiotika im Trinkwasser, multiresistente Keime in Gewässern) werden bis heute externalisiert und nicht eingepreist. Hinzu kommt der reduzierte Mehrwertsteuersatz, der den Preis von Fleisch niedrig hält (HBS et al. 2018: 16, 52). Hemmend für den Vegetarismus wirkt die Lobbyarbeit und Kampagnen der Fleischindustrie (Clausen/Mathes 2017: 9, 32).

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/421/publikationen/uba_trendradar_buch_01.pdf

Bild: Pixabay

Aus dieser Studie werde ich noch mehrfach zitieren.

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Der Mann im Mond

25. Mai 2020

Der Mann im Mond hängt bunte Träume,

die seine Mondfrau spinnt aus Licht,

allnächtlich in die Abendbäume,

mit einem Lächeln im Gesicht.

Da gibt es gelbe, rote, grüne

und Träume ganz in Himmelblau.

Mit Gold durchwirkte, zarte, kühne,

für Bub und Mädel, Mann und Frau.

Auch Träume, die auf Reisen führen

in Fernen, abenteuerlich.

Da hängen sie an Silberschnüren!

Und einer davon ist für dich.

Mascha Kaléko

Gute Nacht, träumt schön in die neue Woche hinein 🙂

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Politnavi

23. Mai 2020

Kennt ihr schon das Politnavi? Ihr findet es hier.

Das Ziel von politnavi ist die Unterstützung politischer Bildung und Information. Gerade in Zeiten zunehmenden Populismus in Europa und steigender Polarisierung in politischen Debatten neigen Berichterstattung und Diskussionen dazu, in einfaches „entweder/oder“ zu verfallen und politische Perspektiven in einfache „links/rechts“-Skalen zu verorten. 

Der politnavi-Test gibt die Möglichkeit, die eigene Perspektive anhand verschiedener Positionen zu hinterfragen.

Das Politnavi funktioniert eigentlich so wie der Wahl-O-Mat, den es immer kurz vor den Wahlen gibt. Es werden einem 36 Fragen gestellt, und man klickt an wie man persönlich hierzu steht. Es handelt sich bei der Auswahl der Fragen bewusst um möglichst polarisierende Fragen aus allen Bereichen. Das man sich für eine klare Position entscheiden muss, sorgt dafür, dass die Antwort und die eigene Position gründlicher überdacht werden müssen. Durch die Auswahl und Anzahl der Fragen ist jedoch gewährleistet, dass trotz der Polarisierung ein ausgewogenes Gesamtergebnis in Form des eigenen Profils entsteht.

Im Ergebnis werden diese zur Berechnung eines politischen Profils genutzt, um darzustellen, wie die eigene Position im politischen Spektrum zu sehen ist. Die Achsen des politischen Spektrums werden dabei zum einen durch die wirtschaftliche Perspektive gebildet, die sich von der absolut sozialistischen Weltanschauung bis zur absolut kapitalistischen Weltanschauung erstreckt, sowie von der gesellschaftlichen Perspektive, welche sich von der absolut liberalen zur absolut konservativen Perspektive erstreckt. Zur Veranschaulichung werden im Spektrum näherungsweise die Positionen der größten in Deutschland vertretenen politischen Parteien dargestellt. 

Da sich die Positionen von Parteien pro Region und Wahl verschieben können und politnavi nicht vor dem Hintergrund einer bestimmten Wahl zu sehen ist, ist aus dem Ergebnis keine Wahlempfehlung abzuleiten.

Es handelte sich um eine private Webseite, die das Ergebnis eines Projektes aus einem 2017 abgeschlossenen Masterstudium ist und die seitdem in der Freizeit weitergeführt wird.

Es steckt keinerlei personelle oder finanzielle Förderung seitens einer politischen Partei oder einer vergleichbaren Organisation hinter politnavi.

Ich fand manche Fragen richtig schwer, und andere waren mir egal (z.B. hinsichtlich Drogenlegalisierung), auf jeden Fall war es gut mir Gedanken zu machen. Und das Ergebnis war sehr spannend:

Quelle Text: Politnavi.de

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Dorfkind

22. Mai 2020

Ich bin ein echtes Dorfkind. Und stolz darauf. Ich finde es toll in einer kleinen Gemeinde zu leben, in der man sich kennt. Dadurch passieren auch tolle Sachen: Ich war kürzlich beim Arzt, und habe dort mit der Arzthelferin geschwatzt. Dadurch hatte ich ein paar Tage später tolle selbst gestrickte Socken und ein veganes Rezept im Briefkasten! So etwas passiert einem halt nur auf dem Dorf. Liebe Hertha, ich danke Dir!

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Coronakrise gegen Klimakrise

21. Mai 2020

Oh, ich finds toll, wenn mir Leser, Freundinnen oder Bekannte Artikel zusenden. So geschehen mit diesem Artikel der am 18.5. auf Spiegel Online erschienen ist. Er macht klar, dass einige Erkenntnisse aus der Coronakrise auch auf die Klimakrise anwendbar sind. Z.B. dass auf Wissenschaftler gehört werden sollte, oder dass es einen transparenten Faktor gibt, der anzeigt wie erfolgreich wir sind (bei Corona der R-Wert, bei der Klimakrise das CO2-Budget). Leider ist dies bei vielen Politikern noch nicht angekommen.

Den Artikel findet ihr hier. Ich bitte Euch: Lest ihn!

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/union-kontert-umweltgutachten-eine-unbequeme-wahrheit-a-5890ec55-8b1a-4e16-879f-6ac37a403e4d

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