Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
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zurück zur Uniform

4. Juli 2020

Unglaublich! Nach 3 Monaten zuhause, mit Kurzarbeit und Homeoffice (nur unterbrochen von einmal 2 Stunden im Büro) war ich Mitte Juni tatsächlich für 3 Tage wieder im Büro. Und somit zurück in meiner „Uniform“. Es war seltsam mich wieder so „formell“ anzuziehen. Aber gleichzeitig erleichternd, dass ich mir keine Gedanken machen musste was ich anziehen sollte. Ich habe mich wieder wohl drin gefühlt. Und ich habe, trotz des vielen Daheim rumsitzen, nicht zugenommen, es passt also alles noch. Es gibt nach wie vor keinen Grund damit aufzuhören, es heißt also weiterhin: Jeden Tag das gleiche Outfit!

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die Gäubahn

30. Juni 2020

Die Gäubahn – was für ein furchtbarer Name. Ich finde der Name erinnert an Bimmelbahn, auf der schwäbischen Eisenbahn oder ähnliches. Dabei ist die Gäubahn eine der zentralen Nord-Südverbindungen in Deutschland. Es geht hierbei um die Verbindung Stuttgart – Tuttlingen, viele Züge (Personen-, aber auch Güterzüge) auf dieser Strecke fahren von Tuttlingen aus weiter durch die Schweiz bis nach Italien. Viele Streckenabschnitte waren früher zweigleisig (teilweise sieht man das auch noch), das 2. Gleis wurde aber nach dem 2. Weltkrieg als Reparationszahlungen abgebaut. Schon 2016 wurde im Verkehrswegeplan der Bundesregierung festgelegt, dass einige dieser Abschnitte wieder zweigleisigen ausgebaut werden sollen. Hierbei geht es um die Abschnitte zwischen Horb und Neckarhausen, zwischen Rottweil und Neufra sowie zwischen Spaichingen, Rietheim und Wurmlingen. Vorteil dieses Ausbaus wäre, dass sich die Fahrtzeit auf der Strecke verringern würde, da sich Züge häufiger ausweichen könnten. Besonders wenn Verspätungen passiert sind, und Züge nicht wie geplant fahren.

Auf Nachfrage des Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel (Grüne) wurde nun bekannt, dass für drei der Maßnahmen noch nicht einmal mit den Planungen begonnen wurde.

Dies gilt für das zweite Gleis zwischen Spaichingen, Rietheim und Wurmlingen, den Ausbau in Oberndorf und die Blockverdichtung. Dazu Matthias Gastel: „Vor 3,5 Jahren trat das Gesetz in Kraft, in dem die vom Bundestag beschlossenen Ausbaumaßnahmen enthalten sind. Dass seither noch nicht einmal mit der Planung aller Maßnahmen begonnen wurde, ist erbärmlich und zeigt den mangelnden Willen von Bundesregierung und Deutscher Bahn, die Gäubahn tatsächlich attraktiver machen zu wollen. Man tritt lieber auf der Stelle, statt anzupacken und für einen zuverlässigeren Bahnverkehr auf einer leistungsfähigeren Infrastruktur zu sorgen.“

Wirklich erkennbare Fortschritte gibt es beim zweiten Gleis zwischen Horb und Neckarhausen. Sollte dieses tatsächlich Ende 2023 in Betrieb gehen, so wäre dies ein Teilerfolg für die Gäubahn, dem jedoch unnötige Verzögerungen um viele Jahre vorausgegangen sind. Die anderen Ausbaumaßnahmen befinden sich in frühen Planungsstadien oder die Planungen sollen in den nächsten Wochen gestartet werden.

Dass einige Ausbauplanungen nicht vorankommen, hat nach Einschätzung von Matthias Gastel, dessen Arbeitsschwerpunkt die Bahnpolitik darstellt, Auswirkungen auf den Bahnverkehr. So würde der Güterverkehr erheblich vom Bau der Singener Kurve profitieren, da sich Zeit und logistischer Aufwand durch den Entfall des Wendens in Singen einsparen lassen. „Der Güterverkehr auf der Schiene würde im Wettbewerb gegenüber der Straße gestärkt werden“. Mittels der Blockverdichtung könnte die Fahrplanstabilität der Züge verbessert werden. Derzeit bildet der sechs Kilometer lange Abschnitt zwischen Singen und Gottmadingen einen Block, der immer nur durch einen Zug befahren werden kann.

Auf mehrfaches Nachfragen des Abgeordneten Matthias Gastel hat sich die Bundesregierung inzwischen auch etwas klarer zum Vertrag von Lugano geäußert. Darin haben Deutschland und die Schweiz ihre Ausbauziele und die Verkürzung der Reisezeit zwischen Stuttgart und Zürich festgelegt. Die Vereinbarung läuft noch in diesem Jahr aus, verlängert sich jedoch jeweils um ein Jahr, wenn sie nicht gekündigt wird. Zwar hat die Bundesregierung auf die zahlreichen Fragen Gastels, ob für beide Seiten klar ist, dass nicht gekündigt werden soll, nicht direkt geantwortet. Sie hat nun aber bekannt gemacht, dass beide Seiten dabei seien, „wichtige gemeinsame Themen und Ziele zu entwickeln, um den Vertrag von Lugano fortschreiben zu können.“

Matthias Gastel fordert die Bundesregierung auf, an Verkürzungen der Reisezeiten festzuhalten. Außerdem solle umgehend mit den Planungen insbesondere der Singener Kurve und der Blockverdichtung begonnen werden.

Ich finde es unglaublich, dass die aktuelle Bundesregierung die bereits beschlossenen Ausbauten bisher noch nicht einmal geplant hat. Um mehr Verkauf von der Straße auf die Schiene zu bringen ist dieser Ausbau nötig.

Toll, dass es engagierte Grünen Politiker wie Matthias Gastel gibt, der hier unermüdlich Druck macht! Vielen Dank auch an Matthias, dass ich den Beitrag seines Blogs hier verwendet durfte!

Hier findet ihr den kompletten Beitrag von Matthias verlinkt, und hier geht es zu seiner (sehr interessanten) Homepage.

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Essensplan KW 27

28. Juni 2020

Ihr habt Euch vielleicht schon gewundert, warum ich keinen Essensplan mehr poste. Ja. Die Antwort ist schwierig. Natürlich versuche ich immer noch jeden Tag 1x zu kochen. Aber das „was“ hat sich verändert. Ich befürchte nämlich, dass ich Zöliakie habe.

Wikipedia beschreibt Zöliakie so: Zöliakie ist eine durch Glutenunverträglichkeit verursachte Erkrankung des Magen-Darm-Trakts, die sowohl Merkmale einer Allergie ls auch einer Autoiminerkrankung aufweist. Sie ist besonders durch eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut aufgrund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten, dem vor allem in Körnern (Samen) vieler Getreidesorten rkommenden Klebereiweiß, charakterisiert. Auch andere Organe können betroffen sein. Die Unverträglichkeit bleibt lebenslang bestehen, sie ist zum Teil erblich und kann derzeit nicht ursächlich behandelt werden.

Kurzgesagt: Ich habe den Eindruck, dass ich kein Getreide mehr vertrage. Ich habe mich am Donnerstag testen lassen, habe aber das Ergebnis noch nicht. Allerdings verzichte ich seit einer Woche auf Getreideprodukte und es geht mir sehr viel besser!

Wie ihr wisst gibt es bei uns sehr oft Nudeln, Pizza, Hamburger oder so zu essen. Das in Verbindung damit, dass wir seit März sehr viel zu Hause frühstücken (Weckle) hat dies vielleicht hervorgerufen. Meine stille Hoffnung ist, dass ich vielleicht alle paar Tage Getreide zu mir nehmen kann ohne Probleme zu bekommen. Momentan bin ich aber abstinent.

Es ist schön wieder schmerzfrei zu sein, aber das tägliche Kochen ist jetzt eine noch größere Herausforderung. Zumal ich eh ungerne koche und als Veganerin ja auch für meinen carnivor essenden Mann mitkoche.

Somit bringe ich momentan keine Kraft auf einen Wochenplan zu erstellen, sondern überwinde mich einfach jeden Tag irgendetwas essbares auf den Tisch zu bringen, das ich aus Gemüse koche, das ich daheim hab. Zum Glück gibt es auch viele glutunfreie Lebensmittel, aber hier muss ich mich zuerst mal zurecht finden… Nun bin ich auf das Ergebnis des Tests gespannt, und freue mich so lange über den Gewichtsverlust (krass was eine Woche ohne nennenswert Brot und Nudeln schon ausmacht).

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Zufall?

26. Juni 2020

Kürzlich wurde ich gefragt: Was bedeutet Ihnen Glaube?

Ich habe darauf spontan geantwortet. Ich kann Euch aber nicht mehr sagen was ich konkret geantwortet habe. Ich weiß nur, dass „Dankbarkeit“ und „Vertrauen“ darin vor kam. Und dass ich jeden Tag Wunder erlebe.

Denn genau das bedeutet mir Glaube. Dass ich keine Standard Antwort auf diese Frage habe finde ich nicht schlimm. Denn Glaube ist für mich auch jeden Tag anders. Aber immer getragen von Dankbarkeit und Vertrauen.

Besonders dankbar bin ich, dass mir jeden Tag wunder-volles passiert. Es gibt jeden einzelnen Tag eine Situation in der mir klar ist: das kam nicht von mir, oder aus mir, das habe ich nicht geplant. Also spontane Ideen, oder unverhofft bereichernde Begegnungen, oder Geistesblitze ohne denen man wichtiges vergessen hätte und so weiter. Also das was andere Zufall nennen.

Wikipedia beschreibt Zufall so: Von Zufall spricht man, wenn für ein einzelnes Ereignis oder das Zusammentreffen mehrerer Ereignisse keine kausale Erklärung gefunden werden kann.

Ja, das stimmt. Häufig gibt es keine logische Erklärung für all das Gute, das mir passiert. Oder vielleicht doch? Seit 2018 bete ich jeden Morgen das Gebet des Jabez. Hier hatte ich schon mal darüber berichtet.

Ich bitte also jeden Morgen um Segen, um Erfolg und um Bewahrung. In  1. Chronik 4 Vers 10 steht, dass Gott es so kommen ließ, wie Jabez es erbeten hatte. Somit es es doch eine kausale Erklärung, dass auch mir so viel Gutes passiert, und kein Zufall, oder?

Ich wünsche Euch wunder-volle und gesegnete Sommertage!

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