Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
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Politnavi

23. Mai 2020

Kennt ihr schon das Politnavi? Ihr findet es hier.

Das Ziel von politnavi ist die Unterstützung politischer Bildung und Information. Gerade in Zeiten zunehmenden Populismus in Europa und steigender Polarisierung in politischen Debatten neigen Berichterstattung und Diskussionen dazu, in einfaches „entweder/oder“ zu verfallen und politische Perspektiven in einfache „links/rechts“-Skalen zu verorten. 

Der politnavi-Test gibt die Möglichkeit, die eigene Perspektive anhand verschiedener Positionen zu hinterfragen.

Das Politnavi funktioniert eigentlich so wie der Wahl-O-Mat, den es immer kurz vor den Wahlen gibt. Es werden einem 36 Fragen gestellt, und man klickt an wie man persönlich hierzu steht. Es handelt sich bei der Auswahl der Fragen bewusst um möglichst polarisierende Fragen aus allen Bereichen. Das man sich für eine klare Position entscheiden muss, sorgt dafür, dass die Antwort und die eigene Position gründlicher überdacht werden müssen. Durch die Auswahl und Anzahl der Fragen ist jedoch gewährleistet, dass trotz der Polarisierung ein ausgewogenes Gesamtergebnis in Form des eigenen Profils entsteht.

Im Ergebnis werden diese zur Berechnung eines politischen Profils genutzt, um darzustellen, wie die eigene Position im politischen Spektrum zu sehen ist. Die Achsen des politischen Spektrums werden dabei zum einen durch die wirtschaftliche Perspektive gebildet, die sich von der absolut sozialistischen Weltanschauung bis zur absolut kapitalistischen Weltanschauung erstreckt, sowie von der gesellschaftlichen Perspektive, welche sich von der absolut liberalen zur absolut konservativen Perspektive erstreckt. Zur Veranschaulichung werden im Spektrum näherungsweise die Positionen der größten in Deutschland vertretenen politischen Parteien dargestellt. 

Da sich die Positionen von Parteien pro Region und Wahl verschieben können und politnavi nicht vor dem Hintergrund einer bestimmten Wahl zu sehen ist, ist aus dem Ergebnis keine Wahlempfehlung abzuleiten.

Es handelte sich um eine private Webseite, die das Ergebnis eines Projektes aus einem 2017 abgeschlossenen Masterstudium ist und die seitdem in der Freizeit weitergeführt wird.

Es steckt keinerlei personelle oder finanzielle Förderung seitens einer politischen Partei oder einer vergleichbaren Organisation hinter politnavi.

Ich fand manche Fragen richtig schwer, und andere waren mir egal (z.B. hinsichtlich Drogenlegalisierung), auf jeden Fall war es gut mir Gedanken zu machen. Und das Ergebnis war sehr spannend:

Quelle Text: Politnavi.de

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