Allgemein

Umgekehrter Adventskalender

27. November 2019

Das ist mein Adventskalender 2019!

Was? Eine leere Schachtel? Was soll das? Ja, ich habe dieses Jahr einen umgekehrten Adventskalender. Anstatt jeden Tag etwas zu bekommen gebe ich jeden Tag etwas ab. Je näher Weihnachten dann kommt, um so voller wird die Schachtel. Ich möchte Dinge hineinlegen, an denen andere Menschen eine Freude haben. Ich bin überreich beschenkt. Und davon möchte ich weitergeben. Am 20.12. bringe ich die Schachtel mit 24 Dingen dann in den Tafelladen. Ich habe vor Kleidung und Deko von mir hineinzulegen, aber auch Lebensmittel.

Wie findet ihr diese Idee? Als ich letztes Jahr davon gelesen habe wusste ich gleich, dass ich das auch mal versuchen möchte. Normale Adventskalender sind ein riesiger Konsum. Entweder ist Schokolade drin, die qualitativ fragwürdig ist, oder irgendwelcher „Kruscht“. Ich habe Werbung für vegane Adventskalender gesehen, die über 40 Euro kosten! Und dann sind irgendwelche Probepäckle von veganen Dingen drin, die dazu anreizen sollen das Produkt zu kaufen. Ich finde das das absolut nicht nachhaltig. Darum gibt es bei mir nun ab heute den umgekehrten Adventskalender. Auf meinem Instagram Account könnt ihr jeden Tag sehen was ich in die Schachtel lege, hier auf dem Blog gibt es auch immer wieder ein Update.

Falls Du auch eine neue Form des „auf Weihnachten warten“ ausprobieren möchtest, dann mach doch mit. Schnapp Dir eine leere Schachtel und gehe die nächsten Wochen mit offenen Augen durchs Haus, oder in die Läden. Viel Spaß beim geben!

weiterlesen

Allgemein

Grund zur Freude?

24. November 2019
Letzte Woche ging eine Nachricht um die Welt, die besonders von Veganern positiv beurteilt wurde: Dean Foods, die zweitgrößte Molkerei der USA (und zehntgrößte der Welt) hat Insolvenz angemeldet. Der Grund liegt darin, dass die Nachfrage nach Frischmilch in den USA in den letzten Jahren zurück gegangen ist.
Nun drängt sich natürlich die Frage auf, ob dies wirklich an einer zunehmenden Zahl von vegan essenden Personen liegt, oder ob in den USA einfach andere Getränke wichtiger werden. Grundsätzlich bedeutet aber ein Rückgang des Verbrauchs von Frischmilch, dass weniger Milch produziert werden muß, was einen Rückgang von CO2 Ausstoß und einen Rückgang von Tierleid bedeutet. Das freut mich grundsätzlich natürlich. Für die betroffenen Betriebe heißt es dann aber, dass sie überlegen müssen ob sie weiterhin auf ein Geschäft setzen dessen Ende vielleicht doch irgendwie absehbarer wird, oder welches Geschäftsmodell in Zukunft für sie denkbar wäre. Und das ist ein schwieriger und sehr schmerzhafter Prozess. Darüberhinaus ist eine Insolvenz natürlich für die Betroffenen nie ein Grund zur Freude…

weiterlesen

Allgemein

kabarettistische Sicht

22. November 2019

Ja, wir könnten jetzt etwas gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in 50 Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen noch stinken und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen. Da würden wir uns schön ärgern.

Marc-Uwe Kling, Kabarettist

weiterlesen