nachhaltiges Outfit

Second Hand Outfits

21. Januar 2019

Da ich Euch schon lange keine Outfits mehr gezeigt habe fasse ich heute mal 2 Stück zusammen.

Mein Silvester Outfit. Wir waren dieses Jahr auf einer tollen Party, und ich wollte etwas tolles anziehen. Dass es untenrum mein „neuer“ Second Hand Rock wird war gleich klar, aber was für ein Oberteil…? Da der Rock schmal geschnitten ist, wollte ich ein weit geschnittenes Oberteil. Aber ich hab nichts im Schrank gefunden, das mich überzeugt hat. Also habe ich meine Freundin, die nur 5 Häuser weiter wohnt gefragt ob sie mir etwas passendes hat. Als ich hin kam hatte sie diverse Oberteile rausgesucht, und dieses ist es dann geworden. Es ist ein schwarzes Top mit einem halbtransparenten weit geschnittenen Teil drüber. Am Armabschluß und am Ausschnitt glitzert der Stoff. Ein tolles Teil, in dem ich mich sehr wohl gefühlt habe, und das ich jederzeit mal wieder ausleihen darf. Wunderbar. Das rote Armband und rote Ohrringe hab ich mir von ihr übrigens auch ausgeliehen… 🙂

Und jetzt noch ein Büro Outfit. Als kürzlich so viel Schnee lag wollte ich nicht mit meinen Ankle Boots aus dem Haus gehen, da ich oft zwischen Werksgebäuden hin und her laufen muß. Darum hab ich mich für hohe Stiefel entschieden, die gehen aber nicht zu meiner normalen „Uniform“-Hose. Also wurde es ein warmer Winterrock, den ich schon vor ca. 5 Jahren Second Hand gekauft habe, und eine meiner Second Hand „Uniform“ Blusen. Auch wenn es ungewohnt war mal wieder etwas anderes wie meine normale „Uniform“ zu tragen hab ich mich sehr wohl in dem Outfit gefühlt. Wahrscheinlich einfach auch, weil ich den Rock toll finde.

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Allgemein

Plötzlich vegan!

18. Januar 2019

Ich mache mit beim Veganuar (Kunstwort aus Vegan und Januar), und esse somit seit 1.1. keine tierischen Erzeugnisse mehr!

Uff. Jetzt ist es raus…! Was denkt ihr darüber?

Ich mache mir ja schon länger Gedanken über veganes Leben. Hier habe ich ja schon mal darüber geschrieben. Ich esse schon so viele Jahre kein Fleisch mehr, auch aus Tierschutz und Nachhaltigkeitsgründen (hier ein Artikel zum Thema Methangasausstoß von Milchkühen, hier ein Artikel zur Haltungsbedingungen von Bionutztieren), wieso esse ich dann noch Milchprodukte und Eier? Diese Frage stelle ich mir schon länger, aber mal so bisle auf Käse verzichten (wie ich es ja Anfang Dezember versucht habe) funktioniert bei mir einfach nicht. So bin ich halt. Entweder ganz oder gar nicht.

Ende Dezember habe ich dann auf Twitter einen Artikel von Philipp Steuer gelesen, in dem er vom Veganuar geschrieben hat, mit der Aufforderung doch mal im Januar vegan zu leben. Dazu schickt Philipp Tweets, Posts und Emails zum Durchhalten und Rezepte. Und das hat für mich den Ausschlag gegeben. Ich habe spontan beschlossen mitzumachen (Philipp hat übrigens mit ca. 200 Teilnehmern gerechnet, es sind nun mehrere 1000. Allerdings hat er auf allen Kanälen zusammen auch 200.000 Follower!).

Mein Fazit nach der Hälfte des Januars: Es läuft super, und momentan gibt es keinen Grund im Februar damit aufzuhören. Ich habe meine Ernährung umgestellt, und das kochen ist etwas aufwändiger, aber das hab ich gut im Griff. Ich esse morgens unter der Woche jetzt einen Apfel (bisher oft Butterbrezel mit einem Cappuccino), mittags Brot mit veganem Aufstrich und Gemüse (bisher irgendwas fertiges vom Bäcker) und abends koch ich eben. Viele Gerichte wandle ich einfach um, manches koche ich aber für meinen Mann auch extra.

Mit den veganen Zutaten wie Hafermilch, Sojasahne, veganem Käse usw. tu ich mir noch etwas schwer (wie und wo wurde es hergestellt, ist das wirklich gesund…) und versuche nicht zuviel davon zu kaufen/benutzen, sondern anderweitig vegan zu kochen.

Wie ich es mache wenn ich wo eingeladen bin weiß ich noch nicht (wobei ich gestern Abend bei Freunden zum Pizza essen eingeladen war, und einfach meinen Käse mitgenommen habe, was kein Problem war), das muss ich mal noch abwarten. Und wo ich mir auch unsicher bin ist wie ich es auf Auslandsreisen hinbekomme, oder im Urlaub. Allerdings brauch ich ja auch nicht strenger sein wie nötig, und so denke ich, dass ich dann eben auch mal Ausnahmen mache. Mal sehen.

Also, wenn ihr Rezeptideen oder Tipps für veganes Essen habt: Her damit!

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Allgemein

Zeit

16. Januar 2019

Keiner von uns kommt lebend hier raus.

Also hört auf euch wie ein Andenken zu behandeln.

Esst leckeres Essen.

Spaziert in der Sonne.

Springt ins Meer.

Sagt die Wahrheit, tragt Euer Herz auf der Zunge.

Seid albern, seid freundlich, seit komisch.

Für nichts anderes ist Zeit.

A. Hopkins

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Konsumverzicht

wie geht „nichts kaufen“

Im Hinblick auf unseren bevorstehenden Umzug habe ich die letzten Tage mal wieder ausgemistet. Und zwar dieses mal Papierkram. Ich habe also alte Rechnungen, die älter als 10 Jahre waren (Rechnungen ab 1993!) und die ich nicht mehr gebraucht habe vernichtet. Schon irgendwie spannend zu sehen für was ich früher Geld ausgegeben habe. Denn es waren viele Rechnungen für Kleidung dabei, die ich im Internet, oder früher noch im Katalog gekauft habe. Witzig anzuschauen waren aber auch alte Rechnungen für Kleidungsstücke die ich heute noch trage!

Nun habe ich seit über 2 Jahren kein konventionelles Kleidungsstück (ausser Unterwäsche) mehr gekauft.  Ihr fragt Euch vielleicht: Wie geht „nichts kaufen“.

Ich finde dies ehrlich gesagt sehr einfach. Wahrscheinlich aber auch, weil ich mich daran gewöhnt habe. Ich habe mir das shoppen abgewöhnt. Und zwar, in dem ich mich der Versuchung nicht aussetze. Ich gehe nicht einfach so in die Stadt zum bummeln. Und wenn ich in der Stadt Besorgungen mache, dann gehe ich nicht in Klamottenläden. Ich schaue keine Modezeitschriften an, die in mir einen Kaufwunsch wecken könnten, und ich surfe nicht auf Kleidungs-Onlineshops. Ganz einfach also! 🙂

Allerdings: wieso sollte ich auch etwas kaufen? Ich brauch ja nichts. Die Inventur hat ja gezeigt, dass ich genug Kleidung habe.

In einigen Wochen ist bei uns in der Nachbargemeinde eine Kleider-Second-Hand-Börse. Und schon 2 Frauen haben mich gefragt ob wir hingehen sollen. Beides mal habe ich abgesagt, denn ich weiß ich würde etwas kaufen, das ich nicht benötige.

In diesem Sinne: viel Erfolg beim „nichts kaufen“!

 

 

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